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Giordano Bruno und die Unendlichkeit

Vortrag von Jürgen Spreemann

Jürgen Spreemann

Wer war dieser Mann, der im Jahre 1600 sein Leben auf dem Scheiterhaufen enden musste? Was ist das Ungewöhnliche und für seine Zeit Erstaunliche an seinen Auffassungen vom Ich-Sein des Menschen und dessen Verhältnis zur Unendlichkeit?

Vortrag von Jürgen Spreemann, geboren 1948, Master in Germanistik, Romanistik und Philosophie, Autor des Buches "Von der Seele zum Geist", erschienen in Oslo 2013, zurzeit im Ruhestand, als Dozent an der Volkshochschule Bodenseekreis tätig.

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Ist was wir wahrnehmen wirklich immer wahr?

Dr. Rainer Rosenzweig, GBS-Beirat, Wahrnehmungspsychologe

Anhand verblüffender Wahrnehmungsphänomene wird im Vortrag demonstriert, wie Wahrnehmung funktioniert und wie nicht, welche Leistungen unser Gehirn dabei tagtäglich – oft unwillkürlich – vollbringt und wo die Grenzen der Wahrnehmung liegen. Erst die Erkenntnis scheinbarer "Fehlfunktionen" unserer Wahrnehmung ermöglicht eine sinnvolle Einordnung und Deutung von Erfahrungen, die wir "am eigenen Leib" erlebt haben, und deren Relevanz für die Ausgestaltung unseres ganz persönlichen Weltbildes.

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Buchvorstellung: "Gott kontrovers – was noch in Würde zu glauben ist."

Dr. Walter Hehl, Physiker, Informatiker und Philosoph

Das Buch "Gott kontrovers – was noch in Würde zu glauben ist" geht durch die Fundamente der Religionen durch Physik, Informatik und Psychologie. Physik und Informatik zeigen die Unmöglichkeit von Allwissen und Allmacht (aus physikalischen Gründen), den Unsinn der menschlichen Begriffe Schöpfer und Schöpfung. Die Informatik macht klar, dass die Evolution die einzige Methode zur Schaffung des Lebendigen ist und dass wir eine Art Computer sind: Ein Leben nach dem Tod ist absurd. Dazu kommt eine Vielzahl von psychologischen Routinen, die die Evolution uns eingebaut hat, vom Uhrmachereffekt bis zum Bindungseffekt. Würde beginnt erst nach diesem Wissen.

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Religionszugehörigkeit weiter abnehmend

Christen in Stuttgart in der Minderheit

Die Mitglieder der beiden großen Kirchen stellen in Stuttgart nicht mehr die Mehrheit der Bevölkerung. Die Grafik zeigt die Entwicklung der Religionszugehörigkeit der Einwohner von Stuttgart im Zeitraum von 1986 bis zum Jahresende 2018. Schon lange leben mehr konfessionsfreie Menschen als Katholiken oder Protestanten in Stuttgart. Die Mitgliedschaft in den beiden christlichen "Groß"-Kirchen zusammen ist in der Zeit von 76 Prozent auf 46,3 Prozent der Bevölkerung zurückgegangen. Selbst wenn man die Mitglieder der Freikirchen, der altkatholischen Kirche und der neuapostolischen Kirche dazurechnet, wurde im Jahr 2018 die 50%-Marke unterschritten. Christliche Kirchenmitglieder sind jetzt in der Minderheit und Stuttgart kann man damit aktuell – wie die Mehrzahl der deutschen Städte – eine säkularisierte Stadt nennen.

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