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Termine

Gisela Notz (Foto: Evelin Frerk)

23. 03. - 24. 03.

Erinnerungsarbeit vernetzen – Opfer der Diktaturen würdigen

Tagung zur Geschichte der Sozialdemokratie u.a. mit Dr. Gisela Notz - eine Veranstaltung im Kurt-Schumacher-Haus in Hamburg

Verfolgung und Inhaftierung von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten waren in den Jahren der beiden Diktaturen in Deutschland ein gängiges Mittel, um politisch Andersdenkende mundtot zu machen. Am 23. März, dem Tag des Ermächtigungsgesetzes von 1933, will der Arbeitskreis der ehemals verfolgten und inhaftierten Sozialdemokraten (AvS) an die Verfolgten und Inhaftierten erinnern.

Im Mittelpunkt der Tagung sollen Einzelbiographien von Verfolgten, Projekte von Geschichtsgruppen und die Erinnerungsarbeit in Gedenkstätten stehen, die sich mit dem Schicksal von SPD-Mitgliedern während der NS-Diktatur und der Zeit der sowjetischen Besatzung/SED-Diktatur befassen. U.a. wird die Sozialwissenschaftlerin Gisela Notz (Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung) im Rahmen der Tagung einen Vortrag über die "Kämpferin für Frauenrechte Jeanettte Wolff (1888 - 1976)" halten.

Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm und Anmeldung unter:
Dr. Holger Martens
Telefon 040-772 482 • Fax: 040-767 572 08
Email: martens(at)avs-hh.de
Beitrag zum gemeinsamen Abendessen 20 Euro
(Anmeldung bis zum 18.3. erforderlich)