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Foto: Evelin Frerk

14. 09.

Liebe, Ex und Zärtlichkeit: Familie als Wahlverwandtschaft?!

Veranstaltung mit Sozialwissenschaftlerin Gisela Notz im Rahmen der "Linken Woche der Zukunft" in Berlin

Familie – ist da, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Obschon es vielfältige Familienformen und Lebensentwürfe gibt, wird von konservativer bis reaktionärer Seite die vermeintlich heile Welt aus Vater-Mutter-Kind(er) beschworen. Dieses Familienbild weist Frauen und Männern klare Plätze zu, romantisiert die monogame Zweierbeziehung und hat rigide Vorstellungen von Sexualität. Zu den Rednerinnen gehört u.a. die Historikerin Gisela Notz, die mit ihrem 2014 erschienenen Buch "Kritik des Familismus" ein bahnbrechendes Grundlagenwerk zum Thema vorgelegt hat.

Die Referentin:
Dr. Gisela Notz ist Sozialwissenschaftlerin, Historikerin und Autorin. Bis Mai 2007 war sie wissenschaftliche Referentin im Historischen Forschungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung. Ihre Arbeitsschwerpunkte: Arbeitsmarkt-, Familien- und Sozialpolitik, Alternative Ökonomie, historische Frauenforschung. Zum Thema hat sie das Buch: "Kritik des Familismus. Theorie und soziale Realität eines ideologischen Gemäldes" (Schmetterling Verlag) geschrieben. Gisela Notz war von 2004 bis 2010 Bundesvorsitzende von pro familia. Sie ist Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.

Zu den weiteren Rednerinnen gehören:

  • Andrea Maihofer (Universität Basel)
  • Katharina Hajek (Lehrbeauftragte an der Universität Wien)

Moderation:
Julia Dück (Promovendin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena)

 

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