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Foto: Evelin Frerk

08. 10.

"Frauenrechte und Islam"

"Warum ich für die Freiheit und gegen den politischen Islam kämpfe" - Vortrag von Mina Ahadi in Kehl

Gleichberechtigung, Religions- und Meinungsfreiheit zählen zu den fundamentalen Menschenrechten, die in Ländern mit islamischem Rechtssystem immer wieder verletzt werden. Innerhalb der muslimischen Glaubensgemeinschaft gilt der „Abfall vom Glauben“ als Todsünde und wird entsprechend bestraft. Mina Ahadi, Mitgründerin des Zentralrats der Ex-Muslime, erzählt die Lebensgeschichte einer engagierten Frau – ihre Lebensgeschichte. Sie ist eine unermüdliche Vorkämpferin für Menschenrechte und gegen einen politischen Islam.

Mina Ahadi wurde 1956 im Iran geboren. Sie musste ihr Medizinstudium nach der islamischen Revolution 1979 abbrechen, da sie als linke Oppositionelle verfolgt wurde. Ihr Mann wurde hingerichtet, sie floh ins kurdische Grenzgebiet zwischen Iran und Irak, wo sie zehn Jahre lang als Partisanin lebte. 1990 kam sie nach Österreich, erhielt dort Asyl und zog 1996 nach Deutschland. Mit ihrem Einsatz für Freiheit und Demokratie riskierte die gebürtige Iranerin bereits in ihrem Heimatland ihr Leben. Seit ihrer Flucht in den Westen setzt sie sich weltweit für Frauenrechte ein.