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Termine

15. 05.

Von vermischten Sinnen - Neurowissenschaftliche Erkenntnisse aus der Erlebniswelt der Synästhesie

Vortrag mit Dr. Markus Zedler, Vlada Khallieva und Christine Söffing im Rahmen der Kortizes-Veranstaltungsreihe "Vom Reiz der Sinne" in Nürnberg

Es ist weiter verbreitet, als man denkt. Menschen mit der angeborenen Gabe der Synästhesie hören oft nicht nur mit den Ohren. Andere Sinne als diejenigen, die man erwartet, beteiligen sich an der Wahrnehmung. Anders als wenn man sagt „Das Auge isst mit“, kann z.B. bei einer gustatorischen Synästhesie der Geschmack allein auch bei verbundenen Augen das Sehen von Farben erzeugen. Und auch anders als die Erwartung von Gelb beim Geschmack einer Zitrone, mischen sich bei der Synästhesie überwiegend Farben ganz unmetaphorisch in das Erleben. (weiter...)

Foto: Andreas Schütt

16. 05.

Die Grenzen der Toleranz - Warum wir die offene Gesellschaft verteidigen müssen

Vortrag und Diskussion mit Dr. Michael Schmidt-Salomon in Bad Aibling

Die offene Gesellschaft hat viele Feinde. Die einen streiten für »Allah«, die anderen für die Rettung des »christlichen Abendlandes«, letztlich aber verfolgen sie das gleiche Ziel: Sie wollen das Rad der Zeit zurückdrehen und vormoderne Dogmen an die Stelle individueller Freiheitsrechte setzen. (weiter...)

Foto: Georg Kronenberg

29. 05.

Sehen im Augenblick - Wie Augenbewegungen bestimmen, was wir sehen können

Vortrag von Prof. Dr. Alexander C. Schütz im Rahmen der Kortizes-Veranstaltungsreihe "Vom Reiz der Sinne" in Nürnberg

Menschen können Objekte nur dann mit hoher Sehschärfe wahrnehmen, wenn sie ihren Blick darauf richten. Bis zu viermal pro Sekunde bewegen sich die Augen, um den Blick auf ein anderes Objekt auszurichten. Jede dieser Augenbewegungen führt zu einer abrupten Änderung des Abbildes auf der Netzhaut, vergleichbar mit einem Kameraschnitt beim Film. Trotz dieser häufigen Unterbrechungen und vielen Einzelbilder nehmen Menschen ihre Umgebung gleichmäßig und stabil wahr. Anhand von Wahrnehmungsexperimenten und Phänomenen wird gezeigt, wie das menschliche Gehirn eine kontinuierliche Repräsentation der Umgebung erzeugt und welche Rolle Augenbewegungen beim Sehen spielen. (weiter...)

20. 06.

24. Karlsruher Science Slam

WissenschaftlerInnen präsentieren ihre Forschung spektakulär verständlich in 10 Minuten

Angelehnt an das Format der Poetry Slams bietet ein Science Slam Nachwuchswissenschaftlern/innen die Gelegenheit, ihre eigene Forschung auf der Bühne einem breiten Publikum ohne Fachkenntnisse zu präsentieren. Das Ziel des Slams ist es, das Thema leicht verständlich und unterhaltsam zu präsentieren. (weiter...)

29. 06.

"Der Sinn des Lebens oder warum Natur Wissen schafft"

Vortrag und Diskussion mit Burger Voss im Rahmen des Interdisziplinären Festivals "7 Tage sind nicht genug" im Stadtmedienzentrum Karlsruhe

Ist die Welt für uns gemacht? Woher wissen wir eigentlich, wie die Dinosaurier ausgestorben sind? Hat auch die Realität so etwas wie eine Bildschirmauflösung? Und wozu brauchen wir eigentlich Wissenschaft, wenn wir doch alles klar vor der Nase haben? (weiter...)