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Termine

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15. 03.

11:00 Uhr (WDR-Fernsehen): Erst einmal die Welt retten: Was können wir tun?

"WestArt Talk" mit Michael Schmidt-Salomon und Jean Ziegler

Während hierzulande die meisten Menschen im Überfluss leben, kämpfen andere um Wasser und Nahrung, werden ausgebeutet und misshandelt. Nach Schätzungen der Weltbank leben 45 bis 50 Prozent der Gesamtbevölkerung Afrikas südlich der Sahara unterhalb der Armutsgrenze. Klimawandel, Umweltzerstörung, Krieg, starkes Bevölkerungswachstum sowie hohe Staatsverschuldung und Krankheiten wie Aids und Malaria fördern das Elend und die Not. Doch es gibt viele, die den Kampf dagegen aufnehmen. Was treibt diese Menschen an, das scheinbar Unmögliche zu wagen? Sind sie nur Träumer und realitätsfremde Idealisten, die alles auf den Kopf stellen wollen? Oder können sie Vorbild auch für uns im Alltag sein? Darüber diskutiert Matthias Kremin mit seinen Gästen.

Felix Finkbeiner
Als Neunjähriger gründete er die Initiative "Plant for the Planet" mit dem Ziel, bis zum Jahr 2020 eine Billion Bäume zu pflanzen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Barbara Gladysch
Die Gründerin des Vereins "Mütter für den Frieden" betreut seit Jahrzehnten tschetschenische Kinder und Flüchtlinge und wurde 2005 für den Friedensnobelpreis nominiert.

Monika Hauser
Die Gynäkologin hilft mit ihrer Frauenrechtsorganisation "medica mondiale" vergewaltigten Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten. Dafür erhielt sie u.a. den Alternativen Nobelpreis.

Michael Schmidt-Salomon
Der Philosoph glaubt, dass der Mensch das Potenzial hat, immer besser und humaner zu werden. Die These unterstreicht er in seinem Buch "Hoffnung Mensch – Eine bessere Welt ist möglich".

Jean Ziegler
Der Schweizer Soziologe kämpft seit Jahren gegen Hunger und soziale Ungerechtigkeit. Demnächst erscheint sein neues Buch "Ändere die Welt! Warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen."