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Glaubensvermittlung versus Bildungsauftrag - Gehört bekenntnisorientierter Religionsunterricht in die Schule?
Podiumsdiskussion in Frankfurt/M.
Gerade der Gedanke der Inklusion, also der Wunsch nach Einbeziehung aller, steht nach Auffassung der LAG Säkulare Grüne der aktuellen Separierung der Kinder nach den religiös-weltanschaulichen Vorstellungen der Eltern entgegen. Kann das Ziel der Verhinderung von Parallelgesellschaften eventuell besser durch einen integrierenden Religionskunde- und Ethikunterricht für alle als durch einen separierenden Religionsunterricht erreicht werden?
- Ist die Unterscheidung zwischen Wertevermittlung und Weltanschauungsvermittlung sinnvoll und praktikabel?
- Ist es Aufgabe des Staates, Wissen zu vermitteln oder religiösen Glauben zu stärken?
- IIst ein religiös- weltanschaulich neutraler Religionskunde- und Ethikunterricht überhaupt möglich?
- Diesen und ähnlichen spannenden Fragen werden sich die Diskutanten mit unterschiedlichen Lösungsansätzen und vor dem Hintergrund ihrer persönlichen religiös-weltanschaulichen Verortung nähern.
Es diskutieren:
- Mathias Wagner, Fraktionsvorsitzender und Bildungspolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion im Hessischen Landtag
- Ismail Tipi, Mitglied der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Vorsitzender des Landes-Fachausschusses Integration
- Christina Wöstemeyer, M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theologie und Religionswissenschaft der Leibniz Universität Hannover
- Rainer Ponitka, Sprecher der Kampagne "Reli Adieu!", Herausgeber des Buches "Konfessionslos in der Schule – Ein Ratgeber"
| Wo: | SAALBAU Südbahnhof (Kleiner Saal) Hedderichstraße 51 DE-60594 Frankfurt am Main |
|---|---|
| Wann: | Mi 15. Apr 2015, 20:00 |
| Veranstalter: | LAG Säkulare GRÜNE (Hessen) |
