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Foto: Evelin Frerk

25. 08.

Krankheit und Sterben: Dokumentation zum Thema Brustkrebs

Film mit Fiona Lorenz in Wuppertal

Wie gehen Betroffene mit dem Thema "Krankheit und Sterben" um? Der Film gibt Einblick in das Leben von zwei an Brustkrebs erkrankten Frauen, die eine Woche lang von der Kamera begleitet wurden. Für die Doku wurde auch die 2014 verstorbene Sozialwissenschaftlerin Fiona Lorenz portraitiert. Die ehemalige stellvertretende Redaktionsleiterin des Humanistischen Pressedienstes und promovierte Pädagogin engagierte sich bis kurz vor ihrem Tod für säkulare Werte. U.a. redigierte sie noch das im Oktober 2014 erschienene Buch "Letzte Hilfe – Ein Plädoyer für das selbstbestimmte Sterben" (von Uwe-Christian Arnold und Michael Schmidt-Salomon), ein Thema, mit dem sich Fiona Lorenz schon Jahre zuvor intensiv auseinandersetzte.

Sie war Mitgründerin des Humanistischen Verband Deutschlands in Rheinland-Pfalz (2008), Vorstandsmitglied bei dem Verein SARAM,  der sich für Menschenrechte in Nordkorea einsetzt, und engagierte sich bei der "Allianz der Humanisten, Atheisten und Agnostiker Luxemburgs" (AHA). Zudem veröffentlichte sie das Buch "Wozu brauche ich einen Gott? Gespräche mit Abtrünnigen und Ungläubigen" im Rowohlt-Verlag 2009 und war zum Thema "Religionskritik" bei verschiedenen Veranstaltungen und in diversen Talkshows zu Gast. Fiona Lorenz gehörte zum Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.

Der Film (Rex-Filmtheater) ist im Rahmen des Medienprojekts Wuppertal entstanden, das seit 1992 erfolgreich Modellprojekte aktiver Jugendvideoarbeit konzipiert und realisiert. Aufgrund ihrer professionellen Form und ihrer authentischen, inhaltlichen Dichte sind die Wuppertaler Jugendvideoproduktionen die meistgesehenen Jugendvideoproduktionen in Deutschland.