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Termine

Foto: Evelin Frerk

05. 01.

Humanistischer Salon - Keine staatliche Finanzierung von Kirchentagen!

Veranstaltung mit der Aktivistin Daniela Wakonigg in Düsseldorf

In jedem Sommer findet in Deutschland ein Kirchentag statt: abwechselnd in den geraden Jahren der "Katholikentag" und in den krummen Jahren der "Evangelische Kirchentag". Die Summen der öffentlichen Zuschüsse schwanken zwischen 2 und 10 Millionen Euro pro Kirchentag. Seit 2001 flossen rund 90 Millionen Euro an allgemeinen Steuergeldern in die Subventionierung der Sommerfeste der Kirchenvereine. Ohne jede rechtliche Grundlage. Wo bleibt da die verfassungsrechtlich eingeforderte staatliche Neutralität in Weltanschauungsfragen?

Seit 2014 tourt daher die bundesweit agierende Gruppe: "11.Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!"  mit einer 3 Meter hohen Moses-Figur immer in jene Städte, in denen Kirchentage stattfinden oder geplant sind.

Die Aktionen des 11. Gebots haben bewirkt, dass diese Praxis des Geldflusses langsam in das kritische Bewusstsein der Menschen dringt, und so hat der Stadtrat in Münster erstmals mit der üblichen Praxis des reibungslosen Durchwinkens der Millionenzuschüsse gebrochen und im März 2015 den von der katholischen Kirche beantragten städtischen Zuschuss von 1,2 Millionen Euro für den Kirchentag 2016 NICHT bewilligt!

Die freie Journalistin und Redakteurin säkularer Presseorgane (wie MIZ und hpd), Daniela Wakonigg, war an den Aktionen und Diskussionen in Münster maßgeblich beteiligt und wird von den Geschehnissen berichten sowie viele Bilder präsentieren.