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Foto: Evelin Frerk

02. 04.

Fremde oder Freunde? Die Lust an der Differenz

taz.lab in Berlin u.a. mit Michael Schmidt-Salomon

Wäre die Welt ein besserer Ort ohne Religion? John Lennon hat dies in "Imagine" 1971 gefordert: den Besitz abschaffen, überhaupt alle Länder – und bitte auch die Religion. Tatsächlich glauben viele, etwa nach den Anschlägen 2015 in Paris, die Welt wäre besser dran ohne Religion. Was spricht dafür, was dagegen?

Wann verschärfen Religionen Konflikte, wann können sie sie eindämmen, wann sind sie selbst Ursache von Leid und Gewalt? Brauchen wir gerade in Deutschland eine klarere Trennung zwischen dem Staat und den großen Religionsgemeinschaften? Und ist etwa die strikte Laizität nach französischem Vorbild ein gutes Modell für die Bundesrepublik? Diesen Fragen wird die Podiumsdiskussion „'... and no religion too'. Wäre die Welt ein besserer Ort ohne Religion?" nachgehen.

Referierende

  • Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags
  • Ahmad Milad Karimi, Religionsphilosoph
  • Anna Adam, Künstlerin und Bühnenbildnerin
  • Michael Schmidt-Salomon, Philosoph und Autor

Moderation: Philipp Gessler, taz-Redakteur

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