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Termine
Internationales Menschenrechts-Filmfestival zu Nordkorea
Veranstaltungsreihe in Berlin
Präsentation "Menschenrechte in Nordkorea":
Ist der Führer Kim Jong-un wirklich so verrückt, wie er häufig dargestellt wird? Ist das kommunistische Regime in Nordkorea eine Gefahr für den internationalen Frieden? Und gibt es für politische Institutionen und NGOs überhaupt Möglichkeiten, etwas für eine Verbesserung der Menschenrechtslage zu erreichen? Zur Klärung dieser und weiterer Fragen sprechen die Veranstalter mit folgende Gäste aus Nord- und Südkorea:
- Herrn Hyeong Soo Kim, der in Nordkorea lebte und unter anderem für die Erforschung der gesündesten Nahrung für Kim Jong Il verantwortlich war. 2009 floh er aus Nordkorea und schaffte es über China, nach Südkorea zu entkommen.
- Frau Eunkyoung Kwon (ICNK, Südkorea), die sich international für eine Verbesserung der Menschenrechte in Nordkorea einsetzt. Sie arbeitete mit verschiedenen internationalen NGOs und Institutionen (wie der UN) zusammen und wurde mit dem Menschenrechtspreis der Südkoreanischen Regierung ausgezeichnet.
Dokumentation "Cash for Kim"
Gezeigt wird die brandaktuelle Dokumentation von VICE News Deutschland, die über nordkoreanische Zwangsarbeiter berichtet. Auch in EU-Ländern werden Nordkoreanische Zwangsarbeiter eingesetzt und verdienen für das Regime in Pjöngjang Millionen.
Im Anschluss hat das Publikum die Möglichkeit, Fragen an das internationale Podium zu stellen. Anschließend gibt es einen kleinen Empfang im Kino-Foyer.
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Weitere Präsentationen/Filme im Rahmen des Festivals:
08.10.2016
15:00 Uhr: Spielfilm "Crossing", Südkorea, 2008,Regie: Kim Tae-gyn
Der auf einer wahren Geschichte basierende Spielfilm begleitet einen nordkoreanischen Jungen, dem die Flucht aus einem der Lager für politische Gefangene gelingt. (Länge: 106 Minuten, englische Untertitel)
17:00 Uhr: Warum Nordkorea funktioniert: Der Zusammenbruch des Regimes wird regelmäßig vorhergesagt – bliebt aber aus. Wie kann ein solcher „failed State“ stabil sein? Mit Kim Hyeong Soo, Charles von Denkowski (Transitional Justice Working Group), Präsentation und Diskussion
18:00 Uhr: Dokumentation "Yodok Stories", Südkorea, 2009, Regie: Andrzej Fidyk: Ein aus Nordkorea geflüchteter Regisseur studiert ein Musical ein, das das Leben in einem der dortigen Konzentrationslager zum Thema hat. (Länge: 82 Minuten, englische Untertitel)
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09.10.2016
15:00 Uhr: Präsentation einer Auswahl informativer und künstlerischer Kurzfilme, die ein breiteres Verständnis sowohl der Situation in Nordkorea vermitteln, als auch der verschiedenen internationalen Bemühungen, die Lage dort zu verbessern.
16:00 Uhr: Was kann getan werden? - Präsentation / Diskussion
Ansätze und Versuche die Menschenrechtslage zu verbessern gibt es viele – doch welcher könnte Aussicht auf Erfolg haben und vor allem: Wie kann vermieden werden, versehentlich weiteren Schaden anzurichten? Mit Eunkyoung Kwon (ICNK), Kim Hyeong Soo, Nicolai Sprekels (Saram e.V.)
17:30 Uhr: Südkorea, 2013, Spielfilm, Regie: Min Baek-doo
Der ebenfalls auf wahren Geschichten basierende Spielfilm handelt von Nordkoreanern, die versuchen, ihr Land mittels Durchquerung eines Flusses an der Grenze zu China zu verlassen. (Länge: 97 Minuten, englische Untertitel)
Karten / Reservierungen: www.filmkunst66.de
(Es gelten die regulären Preise des Kinos, zu den Präsentationen haben Sie mit einer gültigen Eintrittskarte Zutritt zu einem Film.)
| Wo: | Filmkunst66 Bleibtreustr. 12 DE-10623 Berlin |
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| Wann: | Fr 07. Okt 2016, 18:00 - So 09. Okt 2016 |
| Veranstalter: | u.a. SARAM e.V., gbs und ICNK https://www.facebook.com... |
| Eintritt: | siehe Veranstaltungseintrag |
