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11. 10.

Menschenrechte in Nordkorea

Diskussionsveranstaltung mit Filmpräsentation an der Universität Trier

Über Nordkorea liest man seit einigen Jahren regelmäßig Artikel in Zeitungen und hört von neuen Drohungen oder Atomwaffentests. Auch von den verheerenden Menschenrechtsverletzungen wird inzwischen häufiger in Europa berichtet. Aber was können wir wirklich über Nordkorea — „das am meisten isolierte Land der Welt“ — wissen?

Ist der Führer Kim Jong-un wirklich so verrückt, wie er häufig dargestellt wird? Ist das kommunistische Regime in Nordkorea eine Gefahr für den internationalen Frieden? Und gibt es für politische Institutionen und NGOs überhaupt Möglichkeiten, etwas für eine Verbesserung der Menschenrechtslage zu erreichen? Zur Klärung dieser und weiterer Fragen hat die gbs-Hochschulgruppe Trier (in Kooperation mit SARAM und ICNK) folgende Gäste aus Nord- und Südkorea eingeladen:

  • Herrn Hyeong Soo Kim, der in Nordkorea lebte und unter anderem für die Erforschung der gesündesten Nahrung für Kim Jong Il verantwortlich war. 2009 floh er aus Nordkorea und schaffte es über China, nach Südkorea zu entkommen.
  • Frau Eunkyoung Kwon (ICNK, Südkorea), die sich international für eine Verbesserung der Menschenrechte in Nordkorea einsetzt. Sie arbeitete mit verschiedenen internationalen NGOs und Institutionen (wie der UN) zusammen und wurde mit dem Menschenrechtspreis der Südkoreanischen Regierung ausgezeichnet.


Anschließend wird das südkoreanische Filmdrama "Crossing" gezeigt, das eindrucksvoll die Situation der meisten Menschen in Nordkorea schildert. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit: Erzählt wird die Geschichte eines nordkoreanischen Jungen, dem die Flucht aus einem der Lager für politische Gefangene gelingt. ("Crossing, 2008, 1 06 min.)