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Kommunismus und Liebe: Gisela Notz über die Revolutionärin Alexandra Kollontai
Vortrag der Historikerin in Berlin
In keinem anderen europäischen Land gab es zu dieser Zeit derartig fortschrittliche Gesetze. In den 1930er Jahren kam es jedoch unter Stalin zu einem Roll-Back. Ehe und Familie wurden zum integralen Bestandteil der sozialistischen Gesellschaft erklärt. Diese Entwicklung widersprach Kollontais Verständnis, dass die Befreiung der Arbeiter*innen nur durch die Revolutionierung der Geschlechterverhältnisse und der herrschenden Sexualmoral möglich werden kann. Sie stand in einem kritischen, aber solidarischen Verhältnis zur Politik der Bolschewiki und Lenin. Die Historikerin Gisela Notz wird einen Einblick in das vielfältige Leben der russischen Revolutionärin geben.
Gisela Notz ist Sozialwissenschaftlerin und Historikerin und hat Lehraufträge an verschiedenen Universitäten. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen neben der alternativen Ökologie in der Arbeitsmarkt-, Familien- und Sozialpolitik und in der historischen Frauenforschung. Sie ist Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.
| Wo: | Bandito Rosso Lottumstraße 10a DE-10119 Berlin |
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| Wann: | Di 14. Mär 2017, 19:00 |
| Veranstalter: | Revolutionäre Perspektive Berlin https://www.perspektive.nostate.net... |
