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18. 02.

Mina – Der Preis der Freiheit

Filmvorführung mit Mina Ahadi in Saarbrücken

Der Dokumentarfilm "Mina – Der Preis der Freiheit" von Hesam Yousefi porträtiert Mina Ahadi, eine iranische Menschenrechtsaktivistin, die heute in Köln lebt. Mina kämpft seit Jahrzehnten gegen Hinrichtungen und Steinigungen im Iran – und wurde dadurch selbst zur Zielscheibe des Regimes. Mit zahlreichen Kampagnen hat sie die Weltöffentlichkeit auf die grausame Tötungspraxis aufmerksam gemacht und so viele Steinigungen verhindert. Dass heute im Iran nicht mehr gesteinigt wird, ist auch und vor allem Minas Verdienst.

In dem Filmporträt gibt Mina Ahadi Einblicke in ihr bewegtes Leben zwischen Familienglück und Personenschutz. Sie erzählt von ihren Erfolgen und Misserfolgen im Kampf gegen die Todesstrafe sowie für die Rechte von Frauen, Homosexuellen und Ex-Muslimen. Durch die Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime erhält sie zahlreiche Morddrohungen. Und obwohl sie ständig unter Angst leben muss, vermittelt Mina eindringlich, dass es Hoffnung gibt.

Zur Protagonistin:
Mina Ahadi wurde im Iran geboren. Sie war aktiv in der linken Opposition gegen das Schahregime und Ayatollah Khomeini. Ihr Mann wurde wegen dieser Aktivitäten hingerichtet. Mina Ahadi konnte ins Ausland fliehen und ist in Abwesenheit zum Tode verurteilt worden. Seit vielen Jahren lebt sie in Deutschland. Sie ist Vorsitzende im Zentralrat der Ex-Muslime, hat das Internationale Komitee gegen Steinigung und das Komitee gegen Todesstrafe gegründet. 2019 erschien ihre Autobiografie Ich habe abgeschworen – Warum ich für die Freiheit und gegen den Islam kämpfe (Alibri) in aktualisierter Neuauflage.

Die Protagonisten Mina Ahadi ist bei der Filmvorführung anwesend.

Programmflyer als PDF-Dokument zum Download.

Ticketreservierung

Mina – Der Preis der Freiheit
Dokumentarfilm, Deutschland 2022, Laufzeit 70 Min.
Mit Mina Ahadi, Maryam Namazie u. a.
Produzent / Autor / Regie / Kamera / Schnitt: Hesam Yousefi
Sprache: Persisch – Deutsch – Kurdisch
Untertitel: Deutsch – Englisch
Gefördert mit Mitteln der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs)