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Termine

Alibri Verlag

10. 03.

Gnadenlos Deutsch

Lesung und Diskussion mit Autor Helmut Ortner in Hamburg

Helmut Ortner beschreibt, wie die Mehrheit der Deutschen den Eroberungs- und Zerstörungs-Wahn der Nazis folgten, angetrieben von erwartungsvoller Begeisterung, vaterländischem Pflichtgefühl, nationalem Dünkel und ideologischer Verblendung – bis zum Untergang. In einer Zeit, in der rechte Populisten und die AfD die Erinnerungskultur beenden möchten, wendet sich Helmut Ortner gegen die »Entsorgung« der NS-Zeit. Seine Essays und Reportagen verstehen sich als Plädoyer gegen jede Verharmlosung und Relativierung der NS-Vergangenheit. Es geht um die Gegenwart der Vergangenheit, denn die nationalsozialistische Vergangenheit verjährt nicht.

»Dass es solcher Bücher bedarf, ist ein Armutszeugnis für Deutschland. Dass es sie gibt, ist das große Verdienst von Autoren wie Helmut Ortner.« Frankfurter Rundschau 

Helmut Ortner schreibt für zahlreiche Zeitungen und Magazine, u.a. für die Frankfurter Rundschau, Cicero, Focus und The European. Zuletzt erschienen: Ohne Gnade – Eine Geschichte der Todesstrafe (2020), Volk im Wahn – Hitlers Deutsche, Dreizehn Erkundungen (2022), Das klerikale Kartell – Warum die Trennung von Staat und Kirche überfällig ist (2024) sowie Heimatkunde – Falsche Wahrheiten. Richtige Lügen (beide 2024).
Seine Bücher wurden bislang in 14 Sprachen übersetzt. 

Der ehemalige Chefredakteur des »Journal Frankfurt« arbeitet und lebt in Frankfurt und Darmstadt. Helmut Ortner ist Mitglied des PEN Berlin, bei Amnesty International und im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.