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© C2C NGO

17. 09. - 18. 09.

»Lösungen für eine bessere Zukunft«

10. Internationaler «Cradle to Cradle-Congress« vom 17. bis 18. September an der TU Berlin

Die Zukunft ist nicht mehr das, was sie einmal war. Viele Menschen haben jede Hoffnung auf Fortschritt verloren. Allerdings beweist das Konzept »Cradle to Cradle« schon seit vielen Jahren, dass es sehr wohl möglich ist, den allgemeinen Wohlstand zu steigern, ohne die Natur zu zerstören. Mitte September findet nun der 10. Internationale C2C-Kongress statt, zu dem abermals rund 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden.

Das Publikum erwartet Podiumsdiskussionen mit hochrangigen Expert*innen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, »Best Practices« aus der Wirtschaft, inspirierende Keynotes sowie zahlreiche Möglichkeiten für Networking. Veranstalter des Kongresses, der unter der Schirmherrschaft von Bettina Hagedorn (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium) stattfindet, ist die gemeinnützige »Cradle to Cradle NGO«, die entscheidend dazu beigetragen hat, dass das C2C-Designkonzept heute auch in Deutschland zunehmend ernstgenommen wird.

Für das Programm konnten erneut zahlreiche hochrangige Speakerinnen und Speaker gewonnen werden. Den Eröffnungsvortrag des 10. Internationalen C2C-Kongresses, der von den geschäftsführenden Vorständen der C2C NGO Nora Sophie Griefahn und Tim Janßen eröffnet wird, hält Michael Schmidt-Salomon (Philosoph und Vorstandsvorsitzender der Giordano-Bruno-Stiftung), der darlegen wird, »warum eine bessere Welt möglich und machbar ist«. Zu den hockkäritigen Programm-Mitwirkenden gehören außerdem:

Michael Braungart (Mitbegründer des C2C-Konzepts), Delara Burkhardt (Mitglied des Europäischen Parlaments), Dr. Estelle Clerc (CellX Biosolutions AG), Nina Eichinger (Moderatorin und Unternehmerin), Ladeja Godina Košir (European Circular Economy Stakeholder Platform (ECESP)), Laura Griestop (WWF Deutschland), Dr. Hermann Heipieper (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ, Leipzig), Claudia Kalisch (Oberbürgermeisterin Lüneburg), Olaf Lies (Ministerpräsident, Land Niedersachsen), Dr. Matthias Miersch (Vorsitzender, SPD-Bundestragsfraktion), Georg Reifferscheid (Climate Tech, REWE Group), Dr. Simran Talwar (Institut für nachhaltige Zukunftsforschung, Technische Universität Sydney), Dr. Jan von der Lancken (Geschäftsführer, EPEA GmbH), Dr. Eckart von Hirschhausen (Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen) u.v.m. 

Das Konzept »Cradle to Cradle« (»Von der Wiege zur Wiege«) will durch einen »intelligenteren Stoffwechsel mit der Natur« nicht bloß den »negativen ökologischen Fußabdruck der Menschheit« reduzieren, sondern ihren »positiven Fußabdruck« verstärken. Inzwischen haben viele namhafte Firmen weltweit das C2C-Konzept aufgegriffen, weil es eben nicht nur ökologisch sinnvoll ist, sondern sich auch ökonomisch rechnet, von der »Wiege zur Wiege« statt von der »Wiege zur Bahre« zu produzieren, also: die technologischen Kreisläufe geschlossen zu halten und keine wertvollen Ressourcen zu vergeuden.

Der Ansatz »Cradle to Cradle« (»Von der Wiege zur Wiege«, kurz: C2C), der von dem Chemiker Michael Braungart (gbs-Beirat) und dem US-amerikanischen Architekten William McDonough entwickelt wurde, setzt auf geschlossene Kreislaufwirtschaft – komplett ohne Müll! Alle Produkte müssen abbaubar oder wiederwendbar sein. Auf diese Weise kann der Mensch einen »positiven ökologischen Fußabdruck« hinterlassen und vom »Umweltschädling« zum »Umweltnützling« werden.

Einlass und Registrierung: ab 12:00 Uhr. Weitere Informationen (Programm, Anmeldung) gibt es auf der Website zum Kongress: http://c2c-congress.org