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"Der Müll, die Stadt und der Tod"
Ist Rainer Werner Fassbinders Stück antisemitisch?
Peter Menne analysiert das Stück, betrachtet seine Rezeption und Aufführungsgeschichte: in Frankfurt kostete der Versuch, das Drama aufzuführen, zwei Intendanten den Job. In Los Angeles führte die Tochter eines Holocaust-Überlebenden Regie. Sie stellte fest, dass das Stück den Antisemitismus verurteile (The Jewish Journal, 21. Feb. 1997). In Tel Aviv wurde die Aufführung an einer Schauspielschule gefeiert.
In Fassbinders Stück treten alte und neue Nazis auf: Ein antisemitisches Stück? Oder eines über Antisemitismus? Ein Versuch, Entstehen und Funktion von Antisemitismus zu erklären? Darüber kann man streiten. Die KunstGesellschaft lädt ein zu Vortrag und Diskussion.
| Wo: | Club Voltaire Kleine Hochstraße 5 DE-60313 Frankfurt a. Main |
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| Wann: | Di 15. Apr 2014, 20:00 |
| Veranstalter: | gbs Rhein-Main |
| Eintritt: | 5/3/1 Euro |
