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Termine

Foto: Evelin Frerk

03. 06. - 05. 06.

Kritik des Familismus. Theorie und soziale Realität eines ideologischen Gemäldes.

Buchvorstellung von Autorin Gisela Notz auf den "Linken Buchtagen" in Berlin

Die Sozialwissenschaftlerin Gisela Notz hat mit ihrer Studie "Kritik des Familismus" ein bahnbrechendes Grundlagenwerk vorgelegt, das breite Beachtung finden sollte. Denn die Ideologie des Familismus, die die gesellschaftliche Organisationsform aus dem Konzept einer "Idealfamilie" ableitet, hat noch immer Hochkonjunktur und führt unweigerlich zur Diskriminierung von Individuen, die diesem Bild nicht entsprechen. In unseren Breitengraden etwa herrscht das Leitkonzept der bürgerlichen (heterosexuellen) Vater-Mutter-Kind-Kleinfamilie vor, das (noch immer meist unhinterfragt) vielen sozialpolitischen Entscheidungen zugrunde liegt. (weiter...)

03. 06.

Humanistisches Forum Köln: Vortrag von Dr. Bernd Vowinkel

Warum die Theologie keine Wissenschaft ist – und warum die Uni Bochum 1,6 Millionen Euro bekommt, um das Gegenteil zu beweisen.

Die Theologie gilt als eine der ältesten Wissenschaften, die an unseren Universitäten etabliert sind. Von jeher war die Glaubenslehre jedoch auch von Kritik begleitet. Schon im Neuen Testament ist die Mahnung von Paulus zu lesen: "Prüft alles und behaltet das Gute!" (1 Thess 5,21 EU). Durch die Aufklärung und die gewaltigen Fortschritte der Naturwissenschaften ist die Anerkennung der Theologie als Wissenschaft immer mehr ins Wanken geraten. (weiter...)

03. 06.

Ein Universum nach Maß? Der Mensch im Kosmos.

Vortrag von Rüdiger Vaas in Heidelberg

Wenn die grundlegenden Naturgesetze und physikalischen Eigenschaften der Welt nur geringfügig anders wären, dann wäre Leben, so wie wir es kennen, unmöglich. Ohne diese „Feinabstimmungen“ gäbe es weder Sterne noch Planeten, und das Universum wäre „wüst und leer“ oder längst wieder in sich zusammengestürzt. (weiter...)

03. 06.

21:45 Uhr (Arte): Stimmen im Kopf

Wissenschaftsdokumentation von Anja Krug-Metzinger

Halluzinationen wie Stimmenhören, Wahnvorstellungen und Denkstörungen sind häufige Symptome der akuten Krankheitsphase der Schizophrenie, einer psychischen Störung, bei der Gedanken und Wahrnehmungen der Betroffenen stark verändert sind. In der Wissenschaftsdokumentation STIMMEN IM KOPF untersucht ARTE das Symptom «Stimmenhören» näher. In neueren psychologischen Lehrbüchern wird das Phänomen mittlerweile unabhängig von der Schizophrenie aufgeführt, da es viel mehr Menschen gibt, die Stimmen hören, als Menschen, die an einer Schizophrenie leiden. (weiter...)