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17. 10.

Die internationale sozialistische Frauenbewegung und der Kampf um das Frauenwahlrecht

Vortrag und Diskussion mit Dr. Gisela Notz in Berlin

Die Arbeiter*innenbewegung hat seit ihrer Gründung für die Durchsetzung der Rechte von Frauen gekämpft. Die Gründung der Sozialistischen Fraueninternationale fand auf der ersten internationalen sozialistischen Frauenkonferenz, am 17. August 1907, am Vortag des Internationalen Sozialistenkongresses, in Stuttgart statt. Dabei gab es sehr unterschiedliche Vorstellungen über die Strategie und die Inhalte zur Durchsetzung der Rechte der Frauen.

Im Vortrag wird Gisela Notz wichtige Meilensteine in der Arbeiter*innenbewegung und die Vorstellungen von wichtigen Vertreter*innen zum Recht der Frauen aufzeigen.

Es bleibt festzuhalten: Dass Frauen wählen gehen und damit endlich nicht nur über ihre Rechte mitbestimmen dürfen, sondern als politisch Handelnde wahrgenommen werden, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Politikum. Frauen haben dieses Recht gegen den erbitterten Widerstand des Patriarchats, des Klerus, der Behörden, gegen sexistische Vorurteile mancher Genossen und gegen viele ihrer bürgerlichen Geschlechtsgenossinnen erkämpft und müssen es teilweise noch immer erkämpfen.

Die Referentin: Dr. Gisela Notz ist Sozialwissenschaftlerin, Historikerin und Autorin. Bis Mai 2007 war sie wissenschaftliche Referentin im Historischen Forschungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung. Ihre Arbeitsschwerpunkte: Arbeitsmarkt-, Familien- und Sozialpolitik, Alternative Ökonomie, historische Frauenforschung. Gisela Notz war von 2004 bis 2010 Bundesvorsitzende von pro familia und gehört zu den Aktivistinnen im Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung. Sie ist im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.

Auskunft & Anmeldung:

NaturFreunde Berlin
Uwe Hiksch
hiksch@naturfreunde.de
(0176) 62 01 59 02