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08. 11.

Sterbehilfe: Schlussmachen mit der Bevormundung am Lebensende!

Hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion in Karlsruhe

Am 10. Dezember 2015 trat das Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung (§ 217 StGB) in Kraft, mit dem der Gesetzgeber das Selbstbestimmungsrecht am Lebensende stark eingeschränkt hat. Welche Möglichkeiten der Selbstbestimmung bleiben schwerkranken Menschen? Die Podiumsdiskussion bietet Vertretern unterschiedlicher Positionen die Gelegenheit, kontrovers über das Thema zu diskutieren. Eine Veranstaltung der gbs Karlsruhe in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS e.V.).

Die Giordano-Bruno-Stiftung und die DGHS setzen sich für das Recht auf "Letzte Hilfe" ein und haben mit ihrer gleichnamigen Kampagne bereits vor der Verabschiedung des Gesetzes auf die verfassungswidrige Einschränkung des Selbstbstimmungsrechts durch § 217 StGB hingewiesen. Zurzeit verhandelt das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe über das Sterbehilfe-Verbot.

Es diskutieren:

  • Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Birnbacher (Ethiker), Vizepräsident der DGHS, gbs-Beirat
  • Prof. Robert Roßbruch (Jurist), Vizepräsident der DGHS
  • Dr. Michael Schmidt-Salomon, gbs-Vorstandssprecher, Autor und Philosoph
  • Hans-Jürgen Schnurr, kaufmännischer Leiter Hospiz Kafarnaum Baden-Baden
  • Harald Stiller, Klinikpfarrer, Leiter des Instituts für Klinischen Seelsorgeausbildung in Heidelberg
  • Dr. med. Nikolai Wezler (Chefarzt der Klinik für Innere  Medizin und Geriatrie am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in Speyer und Mitarbeit bei der Palliativmedizinischen Akademie Mannheim)

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Freiheit leben - mit Recht?" statt, die von der gbs Karlsruhe konzipiert wurde.